Was verdiente ein Jazzmusiker in einer Nacht im Village Vanguard im Februar 1947? Und was kostet es, dreißig Jahre später in Paris zu spielen – nicht auf der Bühne, sondern im Kopf? Ein Paradoxon stellt eine Frage, die in der Jazzliteratur bisher ausgespart wurde: die ökonomische.
Das Buch ist in einem ungewöhnlichen Prozess entstanden – als Dialog zwischen menschlicher Konzeption und Künstlicher Intelligenz. Der Autor beschreibt das im Vorwort offen, ohne Entschuldigung. Denn das Buch stellt genau diese Frage: Was ist Kunst, wenn die Maschine mitspielt?
Die drei Protagonisten
Gut genug, um neben Charlie Parker und Lester Young zu spielen – nicht berühmt genug, um davon zu profitieren.
Er hat Cal als junger Mann im Village Vanguard gehört und emigriert 1961 nach Paris. Im Backstage des Olympia sagt Miles Davis sieben Worte zu ihm, die er dreißig Jahre lang nicht versteht.
Zurück aus drei Jahren New York, navigiert sie zwischen Instagram-Reels und Hochzeiten in Gatow, zwischen KI-Tools und einer Festplatte in der Schublade, auf der das beste Stück liegt, das sie je geschrieben hat. Noch keinen Titel.
Das verbindende Element
Das Village Vanguard, Greenwich Village, New York. Seit 1935 in Betrieb. Cal spielte hier. Marcus hörte hier. Jana kaufte hier alte Programmhefte für drei Dollar – und fand darin einen Namen: Calvin Dewey. Das Gespräch läuft noch. Über siebzig Jahre hinweg.
Die Themen
- Überleben und Geld
- Kunst und Kompromiss
- Spiritualität und Zerstörung
- Diaspora und Identität
- Tradition als Gespräch, nicht als Museum
Das Vorbild
Nächstes Vorbild: Geoff Dyers Aber schön (But Beautiful, 1991) – Fiktion und Essayistik über Jazz, ohne Entschuldigung. Ein Paradoxon geht weiter: drei Epochen, die Gegenwart als Horizont, der wirtschaftliche Aspekt im Zentrum.
Der Autor
Dirk Jäger ist Ingenieur, Saxophonist und Jazzliebhaber. Nach dreißig Jahren in der Wirtschaft stellt er sich eine Frage, die ihn nicht loslässt: Kann man von der Musik leben – und was kostet es, wenn man es versucht? Da das Buch, das er darüber lesen wollte, nicht existierte, schrieb er es. Ein Paradoxon ist sein erstes Buch.
23 Kapitel + Prolog + Epilog · ca. 420 Seiten · Manuskript vollständig












































